KFF: Schriftsteller | Jan Rieck


Jan Rieck, geb. November 1950,

ist ein Hamburger Musiker, Hafenarbeiter, Schifffahrtskaufmann, Polit-Aktivist, Live-Rock-Manager, Kurierfahrer, Liga-Fußballspieler und Trainer, Journalist, Schriftsteller, Kurier-Kartellleiter und -Manager, Wirtschafts-Sachverständiger, Schlagzeuglehrer, Dozent für Musikgeschichte, AG-Aufsichtsrat, Vereinsfunktionär, Verlags-Mitgründer, Alkoholiker, Spielverderber und Vaterlandsverräter…

Jan Rieck

Als Schriftsteller ist er Autor von mittlerweile 4 Büchern (1 Roman, 2 Gedichtbände, 1 x Kurzgeschichten), sowie diverser Artikel und Kommentare in Zeitschriften und Sachbüchern.

 

Alle seine vier Bücher, von Lyrik bis Prosa, bedienen sich hauptsächlich der hamburgisch gefärbten Straßensprache und teilen auf Anhieb die Gemüter. Nach eigener Aussage geht er davon aus, dass mit diesem deutschen Volk nichts Positives mehr anzustellen ist. Und dementsprechend können neue Bücher seiner Auffassung nach nur noch einen sinnvollen Zweck erfüllen: Dem selbstgefälligen Pack so gut wie möglich die Laune zu versauen.

Und inhaltlich heißt es bei ihm deshalb des Öfteren: Die gespreizte Betroffenheit der Frauenversteher und Wohngemeinschafts-Wollsocken gehen ihm genauso gegen den Strich wie prollige Stammtisch-Großmäuler und Bild-Zeitungsleser, BMW-fahrende Erfolgstheoretiker und Hafen-City-Yuppies, Christen und andere Religionstreibende, verblödete Platzhirsche aus deutschen Dörfern, als Personalunion auftretende Ehepaare und FC-Bayern-Fans... zudem Thomas Gottschalk, Johannes B. Kerner, André Rieu, Uli Hoeneß, Mariah Carey, Guido Westerwelle, Angela Merkel, Britney Spears, Henrik Broder, Udo Lindenberg, Rihanna und Lothar Matthäus.


Nicht schwer zu erkennen ist, dass auch Rieck unter den alten und neueren Schriftstellern so einige Vorbilder hat: Von Homer, Villon, Shakespeare, Grimmelshausen über Baudelaire, Marx, Nietzsche, Rimbaud, Strindberg im 19. Jahrhundert bis zu Hamsun, Lenin, Heinrich Mann, Döblin, Brecht, Fante, Céline, Bukowski, Goscinny und Brösel.

Die Inhalte sind trotzdem sehr bodenständig, genau wie die Dummheit und Feigheit alltäglich ist. Er muss nur den Kopf aus dem Fenster strecken, und es fliegt ihm zu.

 

Rieck veröffentlicht im Rahmen des Autoren-Verlages  www.bipolar-ug.de, der wiederum dem KFF aktiv angeschlossen ist.